Die Geschichte der Ortsgemeinde Fensdorf

Die Geschichte der Ortsgemeinde Fensdorf

Fensdorf wurde 1220 erstmals urkundlich erwähnt. Es gehörte zum Herrschafts­gebiet der Gra­fen von Sayn und ihren Vasallen, den Gevertzhagener Grafen. Der Ort bildete sich um die ersten Häuser in der heutigen Dorfmitte. Dort stehen noch einige Fachwerkhäuser, die heute jedoch überputzt sind. Nach der Saynischen Erbteilung Mitte des 17. Jahrhunderts gehörte Fensdorf zur Grafschaft Sayn-Altenkirchen. Diese kam 1803 zum Fürstentum Nassau-Usingen und 1806 zum Herzogtum Nassau und nach dem Wiener Kongress 1815 zum König­reich Preußen. Unter der preußischen Verwaltung wurde die Ortsgemeinde Fensdorf der Bürger­meisterei Gebhardshain im Kreis Altenkirchen im Regierungsbezirk Koblenz zugeordnet, der von 1822 an zur Rheinprovinz gehörte. Seit 1946 ist Fensdorf Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Bereits um 1900 wurde die erste Wasserleitung verlegt und 1902 die einklassige Volkshoch­schule gebaut, in der die Fensdorfer Kinder bis zum Jahr 1964 unterrichtet wurden.

Im Jahr 1983 wurde in Eigenleistung durch die Einwohner von Fensdorf mit dem Bau des Bürgerhauses begonnen, welches im Jahr 1985 eingeweiht wurde und seit 2009, nachdem es zuvor durch verschiedene Pächter geführt wurde, in Eigenleistung und Ehrenamt durch die Vereine und Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde betrieben wird.

Im Jahr 1995 wurde mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt K 123 begonnen. Hierdurch wurde auch der Neubau des Glockenturmes notwendig. Straße und Glockenturm wurden im Jahr 2000 eingeweiht. Das 1925 erbaute Ehrenmal musste dem Ausbau der Straße weichen und steht heute in der Friedhofshalle.

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