Die Geschichte der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain

Die Geschichte der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain

Die Geschichte der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain

Zum 1. Januar 2017 fusionierten die beiden ehemaligen Verbandsgemeinden Betzdorf und Gebhardshain zur neuen Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain.

1886 wurde die Bürgermeisterei Betzdorf gegründet. Zu ihr gehörten die Ortsgemeinden Betzdorf (ab 1953 Stadtrechte), Alsdorf, Dauersberg (1969 eingemeindet nach Betzdorf), Grünebach, Sassenroth (1955 nach Herdorf ausgegliedert), Scheuerfeld und Wallmenroth. Am 1. Oktober 1968 schlossen sich die Stadt Betzdorf sowie die Ortsgemeinden Alsdorf, Grünebach, Scheuerfeld und Wallmenroth zur neuen Verbandsgemeinde Betzdorf zusammen. Verwaltungssitz wurde das Rathaus in Betzdorf. In dieser Form existierte die Verbandsgemeinde Betzdorf bis zum 31. Dezember 2016. Ihr letzter Bürgermeister war Bernd Brato.

1816 kam es zur Bildung der Bürgermeisterei Gebhardshain zu der die Ortsgemeinden Dickendorf, Elben, Elkenroth, Fensdorf, Gebhardshain, Hommelsberg (seit 1969 Ortsteil von Malberg), Kausen, Kotzenroth (1963 umbenannt in Rosenheim), Molzhain, Nauroth, Steinebach, Steineberg (seit 1969 Ortsteil von Malberg) und Steineroth gehörten. Ebenfalls am 1. Oktober 1968 wurde die Verbandsgemeinde Gebhardshain gegründet. Zu ihr gehörten die Ortsgemeinden Elben, Elkenroth, Dickendorf, Fensdorf, Gebhardshain, Kausen, Malberg, Molzhain, Nauroth, Rosenheim, Steinebach (Sieg) und Steineroth. Verwaltungssitz wurde das Rathaus in Gebhardshain. In dieser Form existierte die Verbandsgemeinde Gebhardshain bis zum 31. Dezember 2016. Ihr letzter Bürgermeister war Konrad Schwan.

Das Land Rheinland-Pfalz hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Leistungs- und die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Verwaltungskraft der Verbandsgemeinden im Interesse einer bestmöglichen Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger durch Gebietsänderungen, insbesondere durch die Fusion von Verbandsgemeinden, zu verbessern. Zur Manifestierung dieses Vorhabens trat am 28. September 2010 das Erste Landesgesetzt zur Kommunal- und Verwaltungsreform in Kraft. Dieses sieht vor, dass Verbandsgemeinden mit weniger als 12.000 Einwohnern, sofern sie nicht freiwillig mit einer benachbarten Verbandsgemeinde fusionieren, zwangsweise zusammengelegt werden.

Nachdem die freiwillige Fusion mit der Verbandsgemeinde Daaden im Jahre 2012 nicht zustande kam, nahm die, von der Zwangsfusion bedrohte Verbandsgemeinde Gebhardshain, 2015 erstmals Fusionsgespräche mit der Verbandsgemeinde Betzdorf auf. Nach eingehenden Verhandlungen stimmte der Verbandsgemeinderat Gebhardshain am 14. Juli 2015 und der Verbandsgemeinderat Betzdorf am 15. Juli 2015 dem ausgearbeiteten Fusionsvertrag und somit der Fusion zum 1. Januar 2017 zu. Am 22. Juli 2015 unterzeichneten Bürgermeister Bernd Brato (für die Verbandsgemeinde Betzdorf) und Bürgermeister Konrad Schwan (für die Verbandsgemeinde Gebhardshain) im Betzdorfer Rathaus den Fusionsvertrag.

Bei den Kommunalwahlen am 18. September 2016 wurden sowohl die neuen 36 Mitglieder des Verbandsgemeinderats Betzdorf-Gebhardshain, wie auch der neue Bürgermeister der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain gewählt. Diese Wahl gewann Bernd Brato.

In der neugebildeten Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain leben rund 26.000 Einwohner auf einer Fläche von 73,5 Quadratkilometern. Zu ihr gehören die Stadt Betzdorf mit ihrem Ortsteil Dauersberg sowie die Ortsgemeinden Alsdorf, Elben, Elkenroth, Dickendorf, Fensdorf, Gebhardshain, Grünebach, Kausen, Malberg, Molzhain, Nauroth, Rosenheim, Scheuerfeld, Steinebach (Sieg), Steineroth und Wallmenroth.

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