Projekte-Gruppe „Deutsche Geschichte – Heimat und das Leben unserer Vorfahren“

Projekte-Gruppe „Deutsche Geschichte – Heimat und das Leben unserer Vorfahren“

Projekte-Gruppe „Deutsche Geschichte – Heimat und das Leben unserer Vorfahren“ referierte über das Thema „Sondengänger“

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In ihrer ersten Veranstaltung im Jahr 2018 referierte die Projekte-Gruppe "Deutsche Geschichte - Heimat und das Leben unserer Vorfahren“ der Ehrenamtsinitiative "Ich bin dabei" am 5. Januar 2018 in der Dickendorfer Mühle über das Thema der "Sondengänger". Erfreulicherweise konnten an diesem Abend gleich zwei neue Gruppenmitglieder begrüßt werden. Der Metalldetektor wurde von Alexander Graham Bell erfunden und hatte seinen Ersteinsatz bei einer Operation, bei der man versuchte, dem US-Präsidenten James Garfield eine Attentatskugel aus dem Körper zu entfernen. Heute betreiben etwa 10.000 Menschen in der Bundesrepublik das sogenannte "Sondeln".

Am Themenabend wurden Grabungsgeräte und Metalldetektoren vorgestellt und erklärt. Auch die rechtliche Seite des "Sondelns" wurde behandelt. Ein ehemaliger Sondengänger erzählte über seine Erlebnisse. Ergänzt wurde das Thema Metallsonden durch einige Kurzfilme. Das Fazit des Abends lautete: ",Jeder Bundesbürger sollte die Möglichkeit haben, in Museen die gefundenen Schätze der Sondengänger zu bestaunen". Die größten archäologischen Funde der letzten 20 Jahre wurden in den sogenannten Raubgräbern gefunden. Die Sonnenscheibe von Nebra, den Sachsenschatz, den Barbarenschatz sowie das Schlachtfeld am Harzhorn haben Sondengänger gefunden und gemeldet. In Schmallenbach kam durch den Sturm Wibke ein Silberschatz ans Tageslicht und wurde von einem neunjährigen Jungen entdeckt. Nach der Fundmeldung des Vaters wurde der Junge als Sondengänger beschuldigt.

Am Samstag, den 10.02.2018 fährt die Projekte-Gruppe zur Besichtigung der Gedenkstätte nach Hadamar, in welcher 15.000 Menschen im Rahmen der NS-Euthanasie-Verbrechen ermordet wurden. Die Abfahrt erfolgt um 08:30 Uhr mit PKWs in Fahrgemeinschaft, Treffpunkt ist der Kirmesplatz in Elkenroth an der Hachenburger Straße. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 15 Personen. Anmeldung und Auskunft bei Kümmerer Berthold Hammer unter Telefon 02747 1071 oder E-Mail: berthold.hammer@hotmail.de .

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