Ruth-Tobias-Weg eingeweiht

Ruth-Tobias-Weg eingeweiht

Ruth-Tobias-Weg eingeweiht

Bürgermeister Bernd Brato zitierte zur Begrüßung der Feierstunde den jüdischen Schriftsteller Primo Levi mit den Worten: "Es ist geschehen – es kann wieder geschehen". Der Stadtrat Betzdorf hatte im Gedenken an seine jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger auf Vorschlag der Fraktion der Bündnisgrünen ein Teilstück der Eberhardystraße in Ruth-Tobias-Weg umbenannt.

Die Feierlichkeiten wurden in beeindruckender Weise mitgestaltet von Schülerinnen und Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums Betzdorf, die im Rahmen ihres Religions- und Geschichtsunterrichtes mit Hilfe ihres Schularchivs und der Kenntnisse des Betzdorfer Geschichtsvereines, das Schicksal der jüdischen Familie Tobias aus der Betzdorfer Siegstraße erforscht haben. Dabei sind sie auch auf die 1931 in Betzdorf geborene Ruth Tobias gestoßen. Der Kunstkreis der MSS 11 des Gymnasiums hat versucht in Form von Bildern einmal nachzuvollziehen, wie es dem damals jüngsten Mitglied der Familie, Ruth Tobias, ergangen wäre, wenn es den Holocaust nicht gegeben hätte. Umrahmt wurde die Feierstunde von einem Streichquartett des Gymnasiums. Im Anschluss an die Feierstunde enthüllten 3 Schüler vor Ort den neuen Straßennamen

 

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