Wandern auf der Hauptwanderstrecke X 24

Wandern auf der Hauptwanderstrecke X 24

Wandern auf der Hauptwanderstrecke X 24

Der "Möhne - Westerwald - Weg" (X 24) des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) hat eine Gesamtlänge von 128 km und 1630 Höhenmeter. Der Weg beginnt an der Sperrmauer des Möhnesees und endet in Betzdorf. Eine detaillierte Wegbeschreibung, für dessen Inhalt der SGV verantwortlich ist, finden Sie hier.

Staumauer - Hüsten/Ruhrbrücke (13 km)
Beginn der HW X 24 ist das Nordende der Staumauer. Von der Mauer aus bieten sich schöne Ausblicke sowohl auf den Möhnesee als auch auf das Möhnetal. Am Südende der Staumauer wendet sich unser Wanderweg nach links. Durch Wald gehen wir die Seeuferstraße entlang bis zum Treffpunkt mit der HW X 26 (220 m), die uns auf 5 km begleitet. Wir verlassen die Straße und wandern auf ansteigendem Weg durch den Arnsberger Wald über den Günner Steinbrink (300 m) zur Höhe 268, wo unser Weg scharf nach rechts abbiegt, bis zu einer Lichtung mit Rastplatz (287 m). Hier trennt sich die HW X 26 von unserer HW X 24. Auf fallendem Waldweg gehen wir an auf der rechten Seite gelegenen Holzhäusern vorbei bis zum Treffpunkt mit dem Ruhrhöhenweg (HW X R, 195 m, Schutzhütte). Wald begleitet uns jetzt nur noch links des Weges. Nach 600 m trennen wir uns vom Ruhrhöhenweg und nach weiteren 500 m wenden wir uns nach links. Die A 46 begleitet uns, aber wir unterqueren sie bald und befinden uns auf einer Straße. Wir sind in Hüsten, stoßen nach kurzer Zeit auf die B 229, überqueren diese und gehen bis zur Ruhrbrücke an ihr entlang (165 m, Gasthöfe, Bahnhof, Bus).

Hüsten/Ruhrbrücke - Sorpestaudamm (13 km)
Auf einer Fußgängerbrücke überqueren wir die B 229, gehen ein Stück am Damm der Ruhrtalbahn entlang, wandern über die Röhrbrücke (die Röhr mündet unweit davon in die Ruhr), biegen nach links in eine Straße ab und gelangen dann auf Waldwegen, links neben uns die Röhr, später über freies Feld zum Treffpunkt mit der HW X 1. Diese verlassen wir aber nach wenigen Metern, links abbiegend, wieder. Rechts sehen wir Herdringen liegen (sehenswert ist dort das 1848 - 52 im Stil der Neogotik in Anlehnung an die englische Gotik errichtete Schloss, Stammsitz der Grafen von Fürstenberg). Zunächst noch über freies Feld, dann durch Wald verlaufend, steigt der Weg im Bereich des Teufelskopfes an (310 m). Bevor wir das ehemalige Gut Habbel (Naturdenkmal Eiche) erreichen, sehen wir links auf einen riesigen Steinbruch.
Durch große Waldstücke, ab und zu durch Wiesen, wandern wir auf zunächst ansteigendem (360 m), dann wieder fallendem Weg, den Müssemberg links vor uns, nach Hachen (205 im, Gasthöfe, Bus), wo wir wieder auf die Röhr treffen. Wir verlassen Hachen, durchwandern ein Neubaugebiet und befinden uns bald auf Waldwegen, die bis auf 330 m ansteigen. In Stemel (230 m, Gasthöfe, Bus) sind wir wieder im Röhrtal. Hier hat man die seit langem stillgelegte Bahnstrecke Neheim-Sundem für Gütertransporte teilweise wieder aktiviert. Über die Röhrbrücke mit nach beiden Seiten interessanten Ausblicken nehmen wir den Anstieg Richtung Sorpestaudamm (270 m) unter die Wanderschuhe. Ein Abstecher zum Staudamm (500 m) ist auf alle Fälle lohnend.

Sorpestaudamm - Allendorf (10 km)
Oberhalb des Staudammes umfängt uns der ausgedehnte Wald am Ostufer des Sorpesees. Es geht stetig ansteigend bis zur Schutzhütte Auf 'm Stück (410 m), geeignet für eine Verschnaufpause. Danach geht es mit scharfem Rechtsknick auf den "Höhenweg" durch den Wald mit nur gelegentlichem Ausblick auf den Sorpesee bis zum Naturdenkmal Krause Eiche (354 m), einem Baum mit bizarrem Astgewirr. Hier ist leider auch der Wald zu Ende. Am Rand eines Waldstückes entlang geht es abwärts nach Amecke (295 m, Gasthöfe, Bus). In Amecke überqueren wir die L686 und biegen etwas später am Schützenplatz links ab zum Gut Haus Amecke. Der Wanderweg verläuft in Höhe der Gutseinfahrt nach links durch Felder und Wiesen. Über ein Neubaugebiet erreichen wir Allendorf (308 m, Gasthöfe, Bus). Allendorf, im Sorpetal liegend und 1407 zur Stadt erhoben, gelangte durch Wollspinnerei, Schwerspat- und Eisensteinbergbau zu Wohlstand und war Mitglied der Hanse. Heute ist Allendorf eine beliebte Sommerfrische.

Allendorf - Rönkhausen (15 km)
An der Schützenhalle geht es in den Wald, diesmal aber steil ansteigend und zunächst einem Kreuzweg folgend. Schon kurze Zeit darauf können wir nach links einem schönen Blick auf Amecke und den Sorpesee genießen, dann gehen wir, immer noch steil ansteigend, weiter bis zum Denstenberg (530 m), später durch Wiesen über den Blackshahn zur Waldeshöhe. Hier ist Gelegenheit, in der Schutzhütte zu pausieren, um dann weiter leicht ansteigend nach Wildewiese (615 m) zu gelangen, von wo man vor allem bei gutem Wetter einen atemberaubenden Rundblick hat. Hier laufen auch für 500 m unsere HW X 24 und die HW X 7 parallel. Wildewiese ist vorwiegend Wintersportgebiet, es gibt Gasthöfe und Busanschluss. Wir verlassen nach links die Straße und kommen auf steil abfallendem Weg in Waldgebiet. Oberhalb von Glinge, ganz in der Nähe der Glingebachtalsperre, treffen wir auf die HW X 18, die uns auf 6 km begleitet. Erst am Waldrand entlang, dann auf der Straße, kommen wir nach Rönkhausen im Lennetal (230 m, Gasthöfe, Bus).

Rönkhausen - Rastplatz "Auf dem Höchsten" (12 km)
Nach Überquerung von B236, Lenne und Bahnlinie wandern wir an einem lang gestreckten Sägewerk vorbei, dann durch Wiesen, später am Lenneufer entlang und erreichen gegenüber dem Örtchen Pasel ein ausgedehntes Waldgebiet. Hier steigt den Weg steil an, die HW X 18 trennt sich bald von der H W X 24, nach 1 km treffen wir jedoch auf die HW X 5. Am Bärenberg (500 m) durchbricht eine ausgedehnte Lichtung mit Bauernhof den Wald. Nach geraumer Zeit berühren wir den Plettenberger Ortsteil Landemert (Gasthof, Bus), und kurz darauf trennen wir uns von der HW X 5. Über einen Kammweg erreichen wir den Rastplatz "auf dem Höchsten" (500 m). In 1,5 km Entfernung talwärts liegt Hülschotten (Gasthof, Bus).

Rastplatz "Auf dem Höchsten" - Attendorn (8 km)
Wir überqueren die K5, durchwandern den Hummelsberg und gehen mit Blick auf Hülschotten am Waldrand entlang. Wieder im Wald, eröffnet sich bald eine erste Aussicht auf das Biggetal, wobei Schloss Schnellenberg gut zu erkennen ist. Auf meist fallendem Weg und nach Kreuzung eines Waldtales erreichen wir am Waldrand eine Schutzhütte mit Panoramablick auf Attendorn. Durch Holzweg und an Ennest (Gasthof, Bus) vorbei, durch Felder und Wiesen, wird bald Attendorn (255 m, Gasthöfe, Bahnhof, Bus) erreicht, wo sich in der Stadtmitte unsere HW X 24 mit der HW X 6 trifft.

Attendorn - Graevenstein (13 km)
Nach Überschreiten von Bahnlinie, Bigge und L539 trennen sich HW X 24 und HW X 6, nachdem an der gleichen Stelle die HW X 22 gekreuzt wurde. Es geht eine lange Treppe hoch, an deren Ende sich ein schöner Ausblick auf Attendorn bietet. Durch eine Neubausiedlung führt der Weg steil in den Wald. Am Parkplatz Lehmkuhle queren wir die K17, nach Hofkühl, Holtmicke und Twilkenberg erreichen wir am Bauernhof Neuenwald (482 m) die B55 und sind bald in Fahlenscheld (528 m), Sommerfrische und Wintersportgebiet. Hier lädt der Rast- und Parkplatz mit Panoramablick zu längerem Verweilen ein. An dieser Stelle kreuzt sich die HW X 24 mit der HW X 8. Wir gehen über die K18 und befinden uns wieder im Wald. Zunächst verläuft der Wanderweg parallel zur Straße, wendet sich aber beim Hubertuskreuz nach Osten. Am Krähenberg wird mit 552 m der höchste Punkt dieser Teilstrecke erreicht. Am Engelsberg vorbei kommen wir schließlich zur Schutzhütte Graevenstein (526 m, Bus).

Graevenstein - Oberholzklau (15 km)
Einen Kilometer nach Überqueren der L 711 eröffnet sich uns links eine herrliche Aussicht auf Täler und ausgedehnte Wälder. Der Wanderweg verläuft, sich im ganzen leicht senkend, immer durch Wald, zunächst die B54 überschreitend, über das Alte Heck (463 m, Kreuzung mit HW X 3, Schutzhütte), später mit Ausblicken rechts auf Altenwenden. Nahe Osthelden queren wir ein weiteres Mal die L711. 500 m danach erfreuen wir uns wieder einer schönem Aussicht nach links und erreichen bald die Landstraße Hünsborn - Oberholzklau. Nachdem wir ein Waldstück durchwandert haben, gelangen wir nach Oberholzklau (440 m, Gasthöfe, Bus).

Oberholzklau - Siegen (10 km)
Am Ortseingang wird die schon erwähnte Landstraße nochmals überschritten. Nach 1 km öffnet sich freies Feld mit einem unter einer Eiche angelegten Rastplatz, noch dazu mit schöner Aussicht. Zunächst durch ein Waldstück führt der Weg am Bauernhof Alter Berg vorbei nun abfallend nach Langenholdinghausen (285 m, Gasthof, Bus). Die HW X 24 schlängelt sich durch den Ort, dann wechsele sich Waldstücke mit freiem Feld ab. Über den von Wald bedeckten Mühlenberg kommen wir schließlich nach Birlenbach (300 m, Gasthof, Bus). Eine lange Treppe hinunter geht es zwischen Neubauten in den Ort, an dessen Südrand sich uns wieder eine Rastmöglichkeit in Form einer 1996 errichteten Grillhütte erschließt. Hier biegt unser Wanderweg scharf nach links ab. Zunächst durch den bewaldeten Heckenberg gehend erreichen wir nach 2 km den Naturlehrpfad im Forststück Tiergarten. Wenig später liegt rechts des Weges ein Friedhof, dann eine Wohnsiedlung, und nun befinden wir uns in den Straßen Siegens (236 m, Hotels, Gasthöfe, Bahnhof, Bus). In der Innenstadt kreuzt sich unsere HW X 24 mit der HW X 19 und die HW X 2, 5 und 11 enden hier.

Siegen - Betzdorf (19 km)
Die Straßen Siegens verlassen wir an der Siegerlandhalle und setzen den nun steil ansteigenden Weg durch ein Waldstück fort. Bald eröffnet sich uns ein Ausblick auf die kühne Konstruktion: der Autobahnbrücke über das Siegtal bei Eiserfeld. Die Brücke werden wir später noch oft aus anderen Perspektiven sehen. Vorbei an einer Schule und dem Parkplatz des Jung-Stilling-Krankenhauses, gehen wir am Waldrand entlang, kommen bald nach Hengsbach (261 m, Gasthof) und unterqueren nach 11,5 km die Autobahn A45. An einem Friedhof vorbei gelangen wir nach Eiserfeld (225 m, Gasthöfe, Bahnhof, Bus). Auf steil ansteigender Straße, die bald in einen Waldweg übergeht, lassen wir den Ort hinter uns. Unser Wanderweg lässt sich in diesem großen Waldgebiet angenehm gehen. Ab und an haben wir einen Ausblick ins Siegtal, wobei die mäandrierende Sieg aber nicht zu erkennen ist. Wir kreuzen die HW X S (389 m), erreichen nach 3 km die Höhe 454 und stoßen am Kahlberg auf den Ottoturm (406 m). Wegen der grandiosen Rundsicht, die sich von diesem Turm aus bietet, sollte man ihn unbedingt besteigen. Steil bergab geht es nun nach Herkersdorf (353 m), wo wir die HW X S ein weiteres Mal kreuzen. Durch ein Neubaugebiet und anschließenden Wald kommen wir auf fallendem Weg nach Betzdorf (195 m, Gasthöfe, Bahn, Bus). Dort ist am Bahnhof das Ziel unserer erlebnisreichen Wanderung.

Kontakt:
SGV Marketing GmbH
Hasenwinkel 4
59821 Arnsberg
Telefon 02931 52 48-22
E-Mail: marketing@sgv.de
Internet: www.sgv.de

Ähnliche Beiträge

Close