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Erstmals gemeinsame Planübung der Wehrführer mit der Führungsstaffel


Die Wehrführer der zehn Einheiten der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain haben erstmals gemeinsam mit der Führungsstaffel eine umfangreiche Planübung durchgeführt. Im Fokus stand die Bewältigung einer angenommenen größeren Unwetterlage mit stark erhöhtem Einsatzaufkommen.

Ziel der Übung war es, Abläufe und Strukturen für den Ernstfall zu festigen. Dabei wurde intensiv beübt, wie Einsatzstellen systematisch gesichtet, priorisiert und den jeweiligen Einheiten zielgerichtet zugeteilt werden können. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Planung und Einbindung der Verwaltung sowie externer Feuerwehrkräfte, darunter die Technische Einsatzleitung des Kreises und überörtliche Löschzüge aus benachbarten Verbandsgemeinden oder auch anderen Landkreisen.

Darüber hinaus beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Organisation und strukturellen Führung eines Bereitstellungsraumes, der Einrichtung von Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger sowie der Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen wie dem Technischen Hilfswerk, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft und dem Deutschen Roten Kreuz.

Ausgearbeitet wurde die Übung vom Leiter der Führungsstaffel, Michael Rotter, gemeinsam mit Andreas Mailinger, dem Wehrführer der Einheit Scheuerfeld. Beide legten dabei besonderen Wert auf realitätsnahe Szenarien und praxisorientierte Lösungsansätze.

Wehrleiter Markus Beichler hob die Bedeutung solcher Übungen ausdrücklich hervor: „Gerade bei großflächigen Schadenslagen ist es unerlässlich, dass alle Führungsebenen eingespielt sind und die Abläufe sicher beherrschen. Nur so können wir im Einsatzfall schnell, koordiniert und effektiv handeln.“ Gleichzeitig bedankte er sich für die rege Teilnahme und das große Engagement der Wehrführer und kündigte an, die begonnenen Übungsformate in Zukunft fortzusetzen und weiter zu vertiefen.